Warum DAW-Einbindung bei fast allen Drum-Samplern / Drum-Libaries ein Muss ist 👉

Fri Nov 21, 2025 12:17 pm (Last edited: Sat Nov 22, 2025 3:14 pm)
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Warum DAW-Einbindung bei fast allen Drum-Samplern / Drum-Libaries ein Muss ist:

Mit eigentlich der einzigen Ausnahme "Toontrack Superior Drummer 3" sind für einwandfreien E-Drum-Betrieb (und mithin natürlich auch für hohe Ansprüche seitens des Spielers) so ziemlich alle Drum-Sampler / Drum-Libaries verbesserungsbedürftig. Das bedeutet, daß man im Standalone-Betrieb diverse Unzulänglichkeiten (ganz abgesehen von einer perfekt funktionierenden "Variable-CC-Hihat"-Übersetzung, für die viele Drum-Samplern / Drum-Libaries sowieso DAW-Vorarbeit benötigen) nicht kompensieren kann. Die geeignete DAW (wie z.B. Reaper), sowie aternativ möglichst Eingriffe in die Sampier-Engine (leider ist dies eben oft nicht nöglich), schafft Abhilfe bei:

fehlenden oder unzureichenden "Articulation TRIMs" ( = Laustärken einzelner Articulations auch innerhalb eines Kit-Pieces! einstellen) = eines der wichtigsten Features (fehlt z.B. komplett bei MixWave und EZDrummer)

detaillierte Velocity-Übersetzung (die Standard-Velocity-Tools sind für höhere Ansprüche (und Velocty ist mit das allerwichtigste Punkt!) absolut unzureichend (z.B. die lächerlichen eindimensionaligen Velocity-Kurven in den allermeisten Kontakt Drum Libraries, wie GGD, MixWave, usw.)). Die Möglichkeit vom "Audiofront eDRUMin" - Trigger-Device, für einzelne Trigger-Zonen (eben auch innerhalb eines Pads!) getrennte Velocity-Kurven erstellen zu können, leistet da schon mal gewissermaßen Abhilfe, ist aber trotzdem noch im Funktionsumfang und Detailreichtum weit entfernt von detaillierten und komfortablen DAW-Tools. Es bleibt zu hoffen, daß eines Tages eDRUMin-Velocity-Kurven so leistungsstark und komfortabel sind, wie meine bevorzugtes DAW-Tool. Wer nur Roland-Modul-Kurven zu Verfügung hat, ist komplett verloren, da diese völlig durchfallen (dort kann man noch nicht mal unterschiedliche Kurven für HEAD und RIM vergeben, und die paar wenigen groben und uneditierbaren Kurven-Presets von einem Roland-Modul sind einfach vollkommen unzulänglich).

Buggy Samples ausmerzen. Leider ist die Schlampigkeit bei der Drum-Samples-Herstellung seitens der allermeisten Hersteller ein ziemlicher Spoiler. In dem Punkt macht Toontack Superior Drummer 3 leider auch keine Ausnahme.


Fazit: DAW-Einbindung ist zum Ausmerzen von Unzulänglichkeiten unumgänglich. Alle, die meinen es, würde auch ohne gehen, haben meineserachtens nicht begriffen, daß es die für E-Drumming einwandfreie Drum-Library höchstwahrscheinlich nicht gibt (nach meinen Erfahrungen ist es jedenfalls immer so gewesen) und auch nie geben wird. Es gibt ein paar Kandidaten, die kommen im Default-Zustand schon nahe ran (wie die RS-Drums-SimenSandnes-Library z.B.), aber dann finde ich doch wieder einen unerfreulichen Fehler/Drawback.

Sage ich, spielt deswegen diese Libaries nicht, und nehmt nur SD3? NEIN, natürlich sage ich das Gegenteil, denn dies Libraries sind trotz aller Mängel der ultimative Drum-Sound, auf den ich nicht verzichten möchte. Es gibt nichts Besseres auf der Welt, wenn es um attraktiven und authentischen Drum-Sound geht. Also heißt es immer für mich, Unzulänglichkeiten loswerden!


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Warum DAW-Einbindung bei allen Drum-Samplern / Drum-Libaries ein "Sollte haben" ist (inklusive SD3):

Na ganz einfach um den Funktionsumfang zu erweitern, und sein persönliches Traum-Set herzustellen. Das reicht von Erweiterungen für die Annäherung ans akustische Vorbild bis hin zu "Advanced Creative eDrum-Engines" ❗️


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